Kurabgabe* soll vereinheitlicht werden!

Was beim ersten Blick als Erleichterung  im Umgang mit dem Abgabendschungel aussieht, ist in Wahrheit (.. Sie haben es schon erraten) eine satte Preiserhöhung, die manchem redlichen Dorfpolitiker Sorgenfalten bereitet. Es ist sicher einfacher in jeder Inselgemeinde eine einheitliche Kurabgabe zu erheben, aber ist diese einheitliche Abgabe auch gerechtfertigt. Da ist sich selbst so mancher Kommunalpolitiker nicht sicher, ist doch das Angebot in jeder Gemeinde höchst unterschiedlich.
Angestoßen (mal wieder) durch die Föhr-Touristik GmbH, vor Jahren wälzte sie schon das Kassieren dieser Abgabe auf den Ferienvermieter ab, wird auch nicht „angeglichen“, dies würde ja bedeuten Wyk, Nieblum und Utersum könnten etwas günstiger werden, sondern „vereinheitlicht“, selbstverständlich auf den höchsten Satz. Nur in Wyk wird es einen noch höheren Tarif geben. Man unterscheidet also mal wieder zwischen Föhr-Land und Wyk.
Für die „nicht ganz so attraktiven Gemeinden“ bedeutet dies satte Preiserhöhungen! –
Für nicht ganz so gut betuchte Gäste, wenn sie denn noch kommen, weitere Einschnitte in ihr Urlaubsbudget.

Auf die Preise wird sich dann auch die Reduzierung auf nur noch zwei Saisonzeiten auswirken. Gäste, die im November oder Februar anreisen, werden sich fragen wofür sie eigentlich Kurabgabe zahlen

*Die Kurabgabe, früher Kurtaxe, wird für die Beschaffung und Erhaltung touristischer Infrastruktur, kulturelle Veranstaltungen u.s.w. erhoben

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