Absurditäten

Ein Blick in die Anzeigen unseres Inselkäseblatts „Der Insel-Bote“ offenbart einen eklatanten Wohnungsmangel auf der Insel Föhr. Nicht, dass es keine Wohnungen gäbe – diese stehen dem Wohnungssuchenden nur nicht zur Verfügung, sind es doch Ferienwohnungen- und Häuser.
Umso mehr verwundert die Hotelneubauplanung am Südstrand damit, nun aus Rücksicht auf eine „lichtere Bebauung“, auf ein Personalwohnhaus verzichten zu wollen. Man mag nun streiten, ob ein Hotel mit 130 Betten und 55 Appartementes zu groß geplant ist oder nicht, sicher ist jedoch, dass ein Hotel der 4 -Sterne-Plus-Kategorie Personal braucht – und das nicht zu knapp. Schön, Arbeitsplätze mögen manche sagen. Dafür ist aber nicht jeder Föhrer Arbeitslose geeignet. Man wird also Fachpersonal vom Festland benötigen. Unbeantwortet bleibt die Frage wo dieses wohnen soll. Der Hoteldirektor könnte sich ein Haus kaufen (wenn denn eines zu verkaufen wäre …). Für den Löwenanteil des Personals ist dies keine Option. Da der Investor sich vertraglich verpflichtet Wohnraum für einen Teil des Personals zur Verfügung zu stellen, fragt man sich wo …
Man munkelt, er habe bereits eine Option auf Stellplätze auf dem geplanten Utersumer Campingplatz. Zelte oder Camper sind allerdings dann selbst mit zu bringen.

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