Sie handeln von Ahnenfluch, Menschenhandel, Hurenhäusern.
Zettel die man an Autos, Wänden und Haustüren findet. Es werden manchmal Namen genannt und diese in Verbindung mit eben diesen Ausdrücken gebracht.
Ein bischen wird man an die Flugblätter unseres Micheal E. erinnert, mit denen er politische Dinge in Wyk anprangerte.
Doch diese waren mit Schreibmaschine geschrieben und dann weiterkopiert. Jeder wusste von wem Sie stammten. Schließlich kandidierte er als Bürgermeister und seine Flugblätter waren keinesfalls nur wirr, mit manchen Texten traf er den Nagel auf den Kopf.
Was jetzt geschieht ist nebulöser. Die Texte sind verworren, von Hand geschrieben, der Autor bleibt anonym.
Tief herabgefallen in die Welt der Esotherik, vieles klingt nach Paranoia, nach einer wahnhaften Störung.
Der Autor meint Dinge von seinen Opfern zu wissen, von denen diese selbst keine Ahnung haben.
Die Handschrift ist ordentlich und lässt auf einen Mann über 60 schließen, der sparsam mit Papier umgeht, keinen Computer besitzt, feige ist, aber ordentlich vorbereitet, mit Heftzwecken und Tesa-Film bewaffnet, seine Pamphlete platziert.
Ich selbst habe den Zettel gelesen, hängen gelassen und auf diesem den Autor gebeten sich einmal mit mir in Verbindung zu setzen. Leider keine Reaktion ….. ;-(
Update: Scan eines Zettels, Waldstraße, 1.11.

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